Sportsponsoring: Der Einfluss der Sponsoren

 

Sponsoring im SportSportsponsoring ist die wichtigste Vermarktungsstrategie für Konzerne und Firmen. Unternehmerische Kommunikationsziele treffen hier auf ein breites Publikum – und können hier der Menge der Betrachter wegen auf potentielle Kunden wie auch auf vorsichtige Interessenten der entsprechenden Produkte und Dienstleistung einen hohen Einfluss ausüben.

Was ist Sportsponsoring?

Sportsponsoring kommuniziert mit Zuschauern von Eishockey-, Rugby-, Tennis-, Motorsport-, Basketball-, Handball- und Fußballereignissen auf unterschiedlichen Ebenen (Einzelsportler, Mannschaftsspiele, Vereinssport, Wettbewerbe auch auf internationaler Ebene) und nutzt Medien (Kleidung der Spieler, Innen- und Außenmöblierung von Stadien, Hallen und Außeneinrichtungen) im Freizeit-, Amateur- und Profisport. Jeder Sportsponsor orientiert seine Botschaften (Name, Logo, Slogan, Grafik, Text) an Sportarten, bei denen Berichterstattungen und Live-Übertragungen in regelmäßigen Abständen erfolgen. Die Einnahmen des Sportsponsorings können auch der Nachwuchsförderung zugutekommen. Unternehmen können hier von dem Image bestimmter Großveranstaltungen und der Medienpräsenz deutlich profitieren und Umsätze effizient steigern.

Wo wird geworben?

Sponsoren nutzen über die oben erwähnten Medien hinaus Lautsprecherdurchsagen bei Spielen, Bildwände, Ankündigungsplakate, Präsentationen auf Spielfeldern, Logos auf Eintrittskarten, Heißluftballons und auch in Verbindung mit Autogrammstunden von Spielern. Der Trikotsponsor ist die wichtigste Einnahmequelle für einen Verein und kann diesen somit auch in seinem Aufbau, bei Reisen, bei Stadienrenovierungen usw. wesentlich unterstützen. Umgekehrt gibt es auch Spielzeiten und Vereine, in denen die Spieler uneigennützig für Hilfsorganisationen werben wie für die UNICEF oder ähnliche Vereinigungen. Für Sportler weltweit besteht die lukrativste Einnahmequelle darin, dass sie selbst in Werbesendungen auftreten oder persönlich von bestimmten Firmen (meist aus der Sportartikelbranche) mit sämtlichem Bedarf ausgestattet werden.

Der Name schafft Verbindungen und Kunden

Sportsponsoren lassen zuweilen Mannschaften hohe Geldsummen dafür zukommen, dass ganze Stadien nur noch den Namen des Sponsors, jedoch keinen regional relevanten Namen mehr tragen. Firmen wie Telekom, Veltins, EnBW, Brose Baskets, Fraport Skyliners und viele andere haben aus diesen Gründen bereits einen hohen Einfluss auf Kunden erzielen können. Diese Kunden können auch fern des Sports sein: In dem Moment, in dem der Name des Unternehmers örtlich in einer Stadt verankert ist, findet sich diese Bezeichnung auch auf Stadtplänen und in Touristenführern wieder. Dies ist eine weltweit erfolgreiche Idee, die in den USA und Europa weitreichende Beachtung findet. Auch Wettbewerbe selbst tragen die Namen von Sponsoren. Weil Sport ein Massenphänomen ist, vermag Sponsoring auf dieser Ebene Kulturen, Sprachen und andere Grenzen zu überbrücken. Sportsponsoring spielt eine entscheidende Rolle für viele Unternehmen – diese vernetzen andere Marketingmaßnahmen hiermit und steigern ihren Bekanntheitsgrad entscheidend. Sie profitieren von einer raschen Steigerung ihres Firmenimages und können den Abverkauf ihrer Produkte wesentlich fördern. Gerade auch im Motorsport werden hier teure Werbeplätze vergeben – gewinnbringend können hier Firmenpartnerschaften entstehen, die auch so von Medien (auch in Zeitschriften) wahrgenommen werden.

Ausblick auf moderne Technologien: Das beeindruckte Publikum

Die Steigerung des Bekanntheitsgrades, die Kundenbindung und die Vielfalt der Werbemittel lässt Sportsponsoring auch weiterhin ein wichtiges Mittel der Werbeindustrie bleiben. Moderne Technologien (LED-Beleuchtungen oder ähnliches) lassen hier viel Gestaltungsraum. Sport ist ein Werbeträger – anders als die Sportart oder die Spieler, erreicht der Sponsor auch Publikum, das nicht sportbegeistert ist. So kann er sich große Märkte erschließen und altersübergreifend Zielgruppen ansprechen.

Foto: roxcon – Fotolia

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